Heute fördern: Die Infrastruktur von morgen

Investitionshilfen für Bahnhöfe, Schienennetz, Betriebstechnik

Dem SPNV stehen in Mecklenburg-Vorpommern knapp 1.500 Streckenkilometer mit 250 Haltestationen zur Verfügung. Bestreben des Landes ist es, das System zu erhalten punktuell und weiter auszubauen.

Seit der Gründung 1995 förderte die VMV bereits rund 250 Projekte der Eisen- und Straßenbahnunternehmen, um das Angebot für die Kunden attraktiver zu gestalten, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen und die verschiedenen Verkehrsarten besser zu vernetzen. Investiert wurde in Schienen, Signalanlagen und Stromversorgung, aber auch in Serviceeinrichtungen und die Neugestaltung von Bahnhöfen und Haltestellen.

Entscheidungsgrundlage für die Bewilligung von Fördergeldern ist die "Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für Investitionen zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs im Land Mecklenburg-Vorpommern" (InvestÖPNVRL). In der Regel werden Investitionsvorhaben mit 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bezuschusst.

Streckenertüchtigungen, technische Innovationen und diverse Hochbauprojekte konnten so gefördert werden:

  • Ertüchtigung der Bahnstrecke Ueckermünde – Ueckermünde Stadthafen – Erneuerung und Ausbau der Infrastruktur einschließlich Errichtung eines neuen Endhaltepunktes und einer neuen Zuwegung
  • Gleisrekonstruktion auf der Strecke Sellin - Phillipshagen, Werkstattneubau mit Zufahrtstraße und Verladestation in Bad Doberan
  • Neubau von Fahrzeughalle und Waschanlage für die Werkstatt Rostock
  • Erneuerung der Fahrgastinformationsanlagen auf den Bahnhöfen Neubrandenburg, Ludwigslust, Rostock, Bützow und Güstrow
  • Errichtung von Wetterschutzhäuschen auf Verkehrsstationen kleiner und mittlerer Größe, Neubau eines Abfertigungsgebäudes für den Bahnhof Sellin Ost der RüBB, Halt Lauterbach
  • Einführung der neuen Bordrechner IBIS-Plus in den Leistungsfahrzeugen der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG)