Gut geplant ist halb gewonnen

Grundlage für den Nahverkehr: Der ÖPNV-Landesplan

(Quelle Bild: Hartmut Langner, VMV)

Mecklenburg-Vorpommern ist planerisch und finanziell für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Land verantwortlich. Seine verkehrspolitischen Ziele und Planungen hat das Land im ÖPNV-Landesplan verankert, der erstmalig für den Zeitraum von 1997 bis 2002 aufgestellt und für den Zeitraum von 2002 bis 2007 fortgeschrieben wurde. Zwischen 2012 und 2018 wurde durch das für Verkehr zuständige Ministerium (Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung) an der Aufstellung eines Integrierten Landesverkehrsplan gearbeitet. Nach einer Auftaktveranstaltung mit dem Verkehrsminister wurden in zahlreichen bisher durchgeführten Werkstattgesprächen einzelne Aspekte des ÖPNV unter Einbeziehung der kommunalen Gebietskörperschaften, der Verkehrsunternehmen sowie von Kammern und Verbänden ausführlich diskutiert.

Der Integrierte Landesverkehrsplan als Fortschreibung des ÖPNV-Landesplan setzt wichtige Eckpunkte für die Entwicklung des SPNV in Mecklenburg-Vorpommern und bildet den Rahmen für eine landesweit koordinierte Gestaltung des gesamten ÖPNV.

Er beinhaltet eine detaillierte Bestandsaufnahme des vorhandenen Nahverkehrsangebotes und der bestehenden Nachfrage sowie eine vor dem Hintergrund demografischer und siedlungsstruktureller Veränderungen prognostizierte Entwicklung im Personenverkehr. Aufgrund dieser Erkenntnisse legt er Maßnahmen für die langfristige überregionale Planung des ÖPNV fest.

Der Integrierte Landesverkehrsplan kann hier abgerufen werden.

Die Rahmenbedingungen für die Gestaltung der Verkehrsleistungen werden maßgeblich bestimmt durch die Inhalte des Regionalisierungsgesetzes und des ÖPNV-Gesetzes.